Clevere Energietechniken können Energie und bares Geld sparen

Hohe Heiz- und Energiekosten sind kein Schicksal. Im Rahmen energetischer Sanierungen haben Hausbesitzer eine Vielzahl von Möglichkeiten, ihr Eigenheim klimaschonender und kostensparender auszustatten. Nicht nur die Heizungstechnik und die Wärmedämmung spielen dabei eine Rolle. Auch bei Wärmetransport und -verteilung, Wärmenutzung und Zusatzheizung gibt es nutzbare Potenziale.

Flächenheizung: Angenehmes Raumklima mit niedrigen Temperaturen

Im Neubau sind Flächenheizungen fast Standard, im Rahmen einer Modernisierung lassen sie sich auch im Altbau einsetzen. Moderne Lösungen erlauben auch in früher problematischen Wohnumgebungen einen nachträglichen Einbau einer modernen, energieeffizienten Flächenheizung in bestehende Gebäude. Der geringe Durchmesser des hier verwendbaren Kupferrohres benötigt keine zusätzliche Aufbauhöhe, Treppenaufgänge oder bodengleiche Fenster werden nicht beeinträchtigt. Zur Aufnahme der Rohrleitungen werden Kanäle in den vorhandenen Estrich gefräst. Neben der Fußbodenheizung bieten sich Wand-Flächenheizungen an. Kupferrohre eignen sich gut für die Verlegung von Flächenheizungen, da das rote Metall ein exzellenter Wärmeleiter ist und die Heizenergie verlustarm an Wand oder Boden abgibt. Unter www.kupferinstitut.de gibt es viele weitere Informationen zum Kupfereinsatz in Gebäuden. Da Flächenheizungen mit niedrigeren Vorlauftemperaturen betrieben werden als Heizkörper, sind sie ein guter „Partner“ für erneuerbare Heiztechniken wie die Wärmepumpe.

Solarthermie: Zusatzheizung aus der Sonne

Solarthermische Anlagen können die bestehende Heizung entlasten und die Warmwasserbereitung übernehmen. Sie lassen sich mit vergleichsweise geringem Aufwand in Bestandshäusern nachrüsten. Da Kupfer sehr hitzeresistent ist und nicht versprödet, ist es auch erste Wahl für die Leitungen von den Kollektoren ins Haus.

Wärmerückgewinnung: Energie im Haus halten

Neubauten mit hoher Luftdichtigkeit sind in der Regel mit Anlagen zur kontrollierten Wohnungslüftung ausgestattet, die eine gleichbleibend gute Luftqualität sichern. Um während der Heizperiode Energieverluste in der Abluft zu minimieren, wird ein Wärmetauscher eingesetzt. Er entzieht der abströmenden Luft die Wärme und überträgt sie auf die einströmende, kalte Zuluft. Mit Wärmetauscher aus Kupfer lassen sich sehr hohe Wirkungsgrade erzielen. Der gleiche Effekt lässt sich auch beim Abwasser zum Beispiel aus der Dusche nutzen. Statt das heiße Wasser ungenutzt in die Kanalisation ablaufen zu lassen, wird die Wärme zurückgewonnen und unmittelbar an den Zulauf der Duscharmatur übertragen. Das so vorgewärmte Kaltwasser senkt den Anteil des benötigten Heißwassers. (djd)

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