Strom und Geld sparen mit dem Umstieg auf neue sparsame Netzteile

Für einen modernen Haushalt mit neuer Unterhaltungselektronik und PC, der meist mit mehreren Festplatten bestückt ist, kann ein möglichst effizientes Netzteil erhebliche Kosten sparen. Nach unserer Einschätzung würde bereits ein neues energiesparendes Netzteil diesen Zweck leicht erfüllen, aber solche findet man im normalen Einzelhandel praktisch nicht und sollte sich deshalb im guten Fachhandel umschauen.


Ob man schnell fündig wird hängt meist vom jeweiligen elektrischen Verbraucher ab. Grundsätzlich sind die Angebot an besonders effizienten Netzteilen für Elektrogeräte seit Einführung der vorgeschriebenen Kennzeichnung mit Gütesiegeln deutlich gewachsen. Anhand des notwendigen Datenblattes oder der Nennleistungsangabe der Geräte lässt sich aber nicht leicht einschätzen, welchen tatsächlichen Wirkungsgrad ein bestimmtes stromsparendes Netzteil bei geringer Belastung erreicht.

Ein altes Netzteil austauschen gegen ein neues energiesparendes Netzteil auszutauschen lohnt sich auf Dauer immer und das nicht nur im Geldbeutel, sondern schont auch noch dazu die Umwelt.

Der Wirkungsgrad eines neues Netzteils bei wenig Belastung lässt sich anhand des mitgelieferten Datenblatts nicht leicht einschätzen. Genau wie auch die grundlegenden Spezifikationen für neue Netzteile verlangen die aktuellen Standards nur Mindestwerte des Wirkungsgrads für die wichtigsten Parameter des Netzteils, nämlich unter Volllast sowie bei 50 Prozent und 20 Prozent der jeweils maximal ausgelegten Nennlast. Natürlich müssen Netzteile, das zugehörige energiesparende Logo tragen, ab 20 Prozent ihrer jeweils maximal zulässigen Belastung mindestens 80 Prozent Wirkungsgrad erreichen. Noch höhere Effizienz liefern Wandler, die die Vorgaben von 80 Plus Bronze, Silber oder Gold erfüllen.
Als Beispiel sei ein eigener Computer als Heim-Server eingesetzt mit sparsamen Prozessor, sparsamem neuem Mainboard sowie drei eingebauten „Green“-Festplatten angegeben. Dieser bleibt unter seiner Volllast oft unter günstigen 150 Watt und kann sich im Leerlauf mit noch weniger als 50 Watt begnügen. Bei einem eingebauten 300-Watt-Netzteil liegt jedoch der 20-Prozent-Verbrauch bereits bei 60 Watt, damit unterliegt bei der Belastung mit 50 Watt sein Wirkungsgrad unterhalb der möglichen Vorgaben.
Nach allgemeinen Erfahrungen arbeiten ältere Netzteile mit veralteter Technologie auch bei möglicher sehr geringer Belastung weniger effizient als viele moderne Netzteile, jedoch gibt es auch zwischen den aktuellen Geräten erhebliche Unterschiede. Tests ergaben, dass selbst bei Dauerbetrieb eines sparsamen Verbrauchers Effizienzunterschiede von weniger als etwa 5 Prozentpunkten erst dann einen relevanten Einfluss auf die Stromkosten haben, wenn mögliche Wirkungsgrade oberhalb von 90 Prozent erreicht werden.

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Energiespartrend Energie, Gas und Strom sparen in der Version: 4.9