Energieberatung und Schadstoff Check von alten Immobilien

Alte Häuser leben von ihrer alten Geschichte und erzählen die Erlebnisse ihrer ehemaligen Bewohner. Wer den Kauf einer alten Immobilie mit Vergangenheit plant, sollte sich aber nicht nur von ihrem angehauchten Charme einfangen lassen. Denn häufig verbergen sich in der Substanz von älteren Gebäuden für den Laien unsichtbar Schadstoffe. Die Investition in eine gute Beratung und einen Schadstoff-Check vor dem Hauskauf lohnt sich und gibt mehr Sicherheit bei der eigenen Entscheidungsfindung.


Vorsicht vor gesundheitsschädlichen Baumaterialien

Leider sind ältere Immobilien häufig mit gesundheitsschädlichen Baumaterialien belastet und zu den häufigsten Achadstoffen zählt der krebserregende Asbest. Noch bis vor rund 20 Jahren war diese schädliche Mineralfaser häufiger Baustoff von Hitze- und Brandschutzeinrichtungen, Dachbedeckungen, notwendige Fassadenverkleidungen und auch Fußbodenbelägen. Werden die Asbestfasern in die Luft freigesetzt, zum Beispiel durch Renovierungsarbeiten, können diese Fasern Krebs auslösen. Gelegentlich gilt dies auch für ältere Glas- und ältere Steinwollen, die vor dem Jahr 2000 zur Wärmedämmung und Schalldämmung in die Gebäude eingebaut wurden. Als weitere Schadstoffe kamen Pentachrorphenol (PCP), Lindan, schädliche Kohlenwasserstoffe und weitere giftige Chemikalien zum Einsatz. Viele dieser giftigen Stoffe sind heute verboten und es gibt gute neue Holzschutzmitteln gegen Schädlinge, Fäulnis und Schimmel, die auch sehr wirksam sind. Das Problem mit den älteren Stoffen, die im alten Dachstuhl oder gar Fachwerk, an den Holzbauteilen, oder als Kleber im Parket und in anderen Bauwerken verarbeitet wurden, gasen auch noch nach Jahrzehnten aus dem Material.

Auch ungesunde natürliche Schadstoffe, zum Beispiel durch Schimmelbefall sind nicht immer vom Laien mit dem bloßem Auge zu erkennen, da sie sich auch etwas versteckt beispielsweise hinter Wandverkleidungen verstecken können. Es ist verständlich, dass Laien die vielzahl an verschiedenen Baustoffen nicht selber bewerten kann und deshalb haben sich Netzwerke, wie der BaugutachterScout, gebildet, die dem Bauherren bei der Bewertung seiner neuen Investition behilflich sein können.

Experten untersuchen die Gefahrenquellen und ermitteln den Sanierungsbedarf

Mit einem Gutachten können die wichtigsten Schadstoffe im Altbau untersucht und mögliche Belastungen ermittelt werden. Die ermittelten Ergebnisse geben dem Käufer mehr Sicherheit, in ein möglichst schadstoffarmes Wohngebäude zu ziehen. Bei gefundener Schadstoffbelastungen weiß der neue Hausbesitzer, ob eine Sanierung möglich ist und mit welchen finanziellen Belastungen er dafür rechnen muss. Nebenbei kann er auch noch die energetische Sanierung seiner neuen – alten Immobilie überprüfen lassen und so einen Ansatz finden, wie er sein Gebäude sinnvoll saniert.

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Energiespartrend Energie, Gas und Strom sparen in der Version: 4.9